Renault Kangoo als Mini-Camper: So baut man eine Wohnrakete

Die günstige Alternative zum eigenen Wohnmobil oder Platzhalter auf dem Weg zum Bulli: Aus einem Hochdachkombi habe ich mir mit – wenig Aufwand – einen Mini-Camper gebaut. Ein normales Auto, das mit wenigen Handgriffen zur Wohnrakete wird.

Der Traum: Ein Ferienhaus auf Rädern

Jeder Typ träumt irgendwann vom eigenen Bulli. Einsteigen, Motor an – ab geht’s. Die wenigsten erfüllen sich diesen Traum. Keine Kohle. Kein‘ Bock auf Riesenkarre, mit der man keinen Parkplatz findet. Kein‘ Bock auf ewiges Rumschrauben, weil die Kohle, die man hat nur für eine alte Schüssel gereicht hat, die hinten wieder anfängt wegzurosten, wenn man vorn grad das letzte Blech festgeschweißt hat. Der Traum vom Ellenbogen, der lässig aus dem Fenster hängt während man gemütlich der Sonne entgegen tuckert während die Hula-Wackel-Puppe auf dem Armaturenbrett ihre Hüften kreisen lässt … ein Traum der nie wirklich zerplatzt, aber aus mit den Jahren kontinuierlich die Luft entweicht.

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Der Kompromiss: Die Wohnrakete

Ich habe dem Schrumpfen dieses Traums Einhalt geboten. Ja, ich wollte einen Bulli. Ich hätte sogar eine Rostlaube genommen und ihn restauriert. Aber … ich hatte keine Kohle. Also brauchte ich was anderes. Methadon quasi. Und so sieht das aus: Mein Schorsch. Meine Wohnrakete. Mein Kackpoo. Meine Rallye-Kutsche. Mein Playmobil-Auto.

Wie man auf dem Bild sieht, besteht mein Wohnmobil-Upgrade aus einer Kiste, die in den Kofferraum gepackt wird. In der Kiste finden sich Gaskocher (zweiflammig – bäm!), Küchenkrams, Proviantbox, zwei Stühle, zwei Wasserkanister (insgesamt 40 Liter), eine „Spüle“ (Edelstahl. EDELSTAHL!) und noch Platz für diversen Krimskrams.

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