Campingbox für Volo 940 (Teil 2/2)

Der Plan steht – jetzt geht’s zur Tat. Beim Material habe ich mich für 10mm starkes Pappelsperrholz entschieden. Das ist leichter und auch günstiger als Multiplex- oder Siebdruckplatten, aber dennoch für meine Zwecke (hoffentlich) stabil genug. Wichtig ist nur, dass die Liegefläche ausreichend abgestützt wird – sonst kracht’s.

Materialliste Holz

  • 120cm x 40cm (2x)
  • 120cm x 15cm (1x)
  • 120cm x 70cm (1x)
  • 95cm  x 17cm (4x)
  • 175cm x 17cm (1x)
  • 120cm x 17cm (2x)
  • 111cm x 17cm (1x)

Die ersten drei Teile sind für die Liegefläche, der Rest für die Unterkonstruktion. Das Holz habe ich mir beim Holzhändler um die Ecke zuschneiden lassen. Das war nicht nur günstiger als im Baumarkt, sondern tatsächlich auch akkurater gemacht – Milimetergenau. Top!

Die Teile für die Unterkonstruktion habe ich dann mit der Oberfräse bearbeitet, bis alles „steckbar“ war. Anschließend alles in den Wagen gepackt und Teile für die Liegefläche drauf um zu schauen, ob’s passt. Passt!

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Büschn Farbe muss sein – und Teppich auch.

Weil die Box ja auch farblich eine Einheit mit dem KFZ bilden soll, musste ein wenig Lack auf die Teile. Eher zu wenig – zwei Dosen waren zu knapp kalkuliert. Reichte am Ende aber um alles, was letztendlich sichtbar sein wird, in ein schniekes Mäuschengrau zu hüllen.

Die Liegefläche sollte dann noch eine möglichst strapazierfähige Oberfläche bekommen. normaler Teppich kam nicht in Frage – der dündtet meist noch irgendeine Sch**** aus und da man mit der Nase recht nah dran ist – lieber nicht. Ich habe mich also nach Alternativen umgeschaut und die Wahl fiel schließlich auf Nadelfilz. Das ist dieses harte, Bürstenartige Zeug, mit dem vor allem Büroräume gern ausgelegt werden. Im Markt um die Ecke gab es ein großes Reststück für 3€ den qm – Schnapper! Gibt’s aber auch recht günstig Online. Zum Beispiel bei Amazon.

Als Strapazierfähoge Oberfläche wurde am Ende noch Nadelfilz aufgeklebt.
Als Strapazierfähoge Oberfläche wurde am Ende noch Nadelfilz aufgeklebt.

Letztendlich musste die Liegefläche noch zusammen und auf die Unterkonstruktion gebracht werden. Die ersten beiden Teile der Liegefläche werden auf der Unterseite mit 90cm Klavierband zusammengedübelt. Dann werden sie am vorletzten Teil der Liegefläche (15cm x 120cm) auf der Oberseite ebenfalls mit Klavierband befestigt. Las Letzte Stück wird ebenso (Klavierband, Oberseite) an das 15cm x 120 cm Stück peschraubt. Dieses schmale Stück wird dann an der Unterkonstruktion verschraubt. Damit ich es nachher immer wieder an- und abschrauben kann, habe ich am Untergestell einfach M5-Eindrehgewinde eingeschraubt.

Das war dann auch der letzte Schritt. Ein Bericht vom Praxistest folgt.

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